
Restaurierung der Stiftskapelle
Die Renovierung historischer Kirchen zählt zu den anspruchsvollsten Aufgaben eines Restaurationsunternehmens. Neben technischen Herausforderungen verlangt sie Respekt vor der Vergangenheit und die Auseinandersetzung mit der Geschichte, die in Mauern und Kunstwerken spürbar wird. Nun erstrahlt die Kapelle der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung nach ihrer Restaurierung wieder in neuem Glanz.
Böden
Der Steinboden, ehemals mit Bohnerwachs behandelt, wurde abgeschliffen, der originale Farbton hervorgeholt und das historische Karomuster wieder sichtbar.
Marmor
Die Seitenwände erstrahlen nach der Restaurierung wieder in hellem Glanz.
altäre und bänke
Drei Barockaltäre, Beichtstühle und Bänke wurden gereinigt, gereinigt und harmonisch ins neue Farbkonzept eingebunden.
teppiche und polster
Angepasst, um die Altäre optisch zu betonen.
Historischer Hintergrund
Die barocke Kapelle zeigte deutlich die Spuren von 250 Jahren Geschichte. Seit der letzten größeren Restaurierung in den 1960er Jahren wurden nur kleinere Instandhaltungen vorgenommen. Nach fünf Jahrzehnten war nun ein umfassender Innenanstrich dringend erforderlich.
Licht und Farbe
Im Barock spielte Licht eine zentrale Rolle – daran orientiert sich das neue Farb- und Lichtkonzept der Kapelle. Die Kölner Ausstellungsgestalterin Ingrid Bussenius machte die Kapelle heller und einladender: Wände in gebrochenem Weiß und Pilaster in dezentem Gelb verbinden die Altäre harmonisch, ohne sie zu überstrahlen. Ein gezielt gesetztes Beleuchtungskonzept setzt besonders den Hochaltar in der Mitte eindrucksvoll in Szene und verstärkt seine räumliche Tiefe.
feierlicher abschluss
Die Restaurierung begann am 7. Januar 2019 und wurde am Palmsonntag 2019 mit einem feierlichen Gottesdienst abgeschlossen.
Die Kapelle erstrahlt nun nicht nur in neuem technischen und optischen Glanz, sondern erfüllt wieder ihre zentrale spirituelle Funktion als Herzstück der Stiftung.